Am Freitag beginnen die 24.Hallentennis-Meisterschaften

Leipzig. Sachsens Tennis-Asse sind ab morgen bis Sonntag fast komplett bei den 24. Hallen-Landesmeisterschaften in der Verbandshalle in Leipzig vereint. Selten zuvor hat es bei diesen Titelkämpfen eine zahlenmäßig und qualitativ so gute Besetzung wie diesmal gegeben. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen dazu, die Teilnehmerzahl der Herren von 24 auf 32 zu erhöhen. Bei den Damen bleibt es bei 16, obwohl auch hier weit mehr mitspielen wollten. In der Meldeliste fehlt allerdings ein bekannter Name: Christian Haupt (Blau-Weiß Blasewitz). Sachsens Tennis-Rekordmeister hat sich bei seinem jüngsten Turniersieg bei den Ostdeutschen Hallenmeisterschaften in Pappritz eine Zerrung zugezogen und verzichtet deshalb erneut auf eine Teilnahme.

Deshalb ruhen auch die größeren Dresdner Hoffnungen auf den jungen Damen, allen voran auf Marlene Herrmann (Blau-Weiß Blasewitz). Die 17-Jährige, die im Herbst 2013 von Halle nach Dresden kam und seitdem das Sportgymnasium besucht, holte gleich bei ihrem ersten Start bei sächsischen Meisterschaften vor zwei Jahren den Landestitel in der Halle und verteidigte ihn 2014. Damit steht sie bereits in jungen Jahren vor ihrem dritten Triumph in Folge. Sie hat sich allerdings starker Konkurrenz zu erwehren. Dazu zählt besonders die erfahrene Andrea Fischer (Leipziger SC 1901). Die 34-jährige fünffache Freiluft-Landesmeisterin gehörte bei den Titelgewinnen von Marlene Herrmann nicht zu den Teilnehmerinnen. Aber auch aus den eigenen Blasewitzer Reihen kommen mit Emily Welker (15) und Lina Kunert (17) zwei junge Spielerinnen, die sich viel vorgenommen haben.

 

Bei den Herren ist Dresden mit einer großen Streitmacht vertreten. An deren Spitze stehen mit dem aktuellen Freiluft-Bezirksmeister Martin-Long Nguyen (TC Bad Weißer Hirsch Dresden) und Marc-Robert Szelig (SV Dresden-Mitte) zwei Spieler, die in der aktuellen deutschen Rangliste vertreten sind. Doch die ersten Anwärter auf den Titel sind zwei Leipziger. Der 25-jährige Ex-Blasewitzer Toni Pflug (Leipziger TC 1990) war in den letzten beiden Jahren erfolgreich und könnte somit wie Marlene Herrmann das Triple schaffen. Sein ein Jahr jüngerer Clubkamerad Tore Waldhausen holte 2011 seinen bisher einzigen sächsischen Hallentennis-Titel und verlor 2014 hauchdünn das Finale.

Dresdner Neueste Nachrichten - Rolf Becker

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Dresdner führen in sächsischen Tennisranglisten

Dresden. Aufnahme in diese Klassements fanden 29 Sachsen (17 Herren und 12 Damen). Das sind deutlich mehr als im Vorjahr, als nur neun sächsische Namen (vier bei den Herren, fünf bei den Damen) auftauchten. Mit Peter Heller und Marlene Herrmann (beide Blau-Weiß Blasewitz) kommen die besten sächsischen Tennisspieler aus Dresden.

Der Neu-Blasewitzer Peter Heller zählt in der Weltrangliste zu den Top 500 und ist in Deutschland die Nummer 29. Der 23-Jährige löst in Sachsen an der Spitze seinen Mannschaftskameraden Christian Haupt ab, der in der deutschen Rangliste den 162. Platz einnimmt. Das 31-jährige Blasewitzer Urgestein Haupt dominierte Sachsens Tennis über ein Jahrzehnt lang und nahm bisher zehnmal die Spitzenposition ein.

Die 17-jährige Marlene Herrmann verteidigte ihren Spitzenrang vom Vorjahr. In der deutschen Rangliste verbesserte sie sich vom 172. auf den 95 Platz. Damit ist erstmals seit den Zeiten einer Lydia Steinbach, die vor ihrem Weggang 2006 nach Wahlstedt in Schleswig-Holstein fast ein Jahrzehnt lang für Blau-Weiß Blasewitz erfolgreich spielte, wieder eine sächsische Spielerin unter den Top 100 in Deutschland vertreten. Wie bei den Herren wird auch bei den Damen durch Louisa Werner (Bad Weißer Hirsch) auch der zweite Platz von einer Dresdnerin eingenommen. Die 23-Jährige hat in diesem Jahr nach vierjährigem Studium in den USA mit dem Gewinn des Titels im Damen-Einzel bei den Sachsen-Meisterschaften in Leipzig ein glänzendes Comeback gefeiert.

 

Insgesamt schafften 13 Dresdner (sechs Herren und sieben Damen) den Einzug in die deutsche Rangliste und damit auch die vom Freistaat. Das sind bei den Herren außerdem Mareno Heinecke (8. Platz in Sachsen), Kilian Ciocanel (9./beide Blau-Weiß Blasewitz), Mark-Robert Szelig (14./SV Dresden-Mitte), Martin-Long Nguyen (16./Bad Weißer Hirsch) und Benedict Minkner (17./SV Dresden-Mitte). Bei den Damen ist Mandy Müller (Bad Weißer Hirsch) Vierte in Sachsen, gefolgt von Laura Kretzschmar (5.), Emily Welker (7.), Lina Lächler (9.) und Lina Kunert (11./alle Blau-Weiß Blasewitz).

In die deutsche Rangliste werden auch in deutschen Vereinen spielende Ausländer mit A-Nummern eingestuft. Die für den Zweitligisten Blasewitz aktiven slowakischen Daviscup-Spieler Norbert Gombos als Sechster und Andrej Martin als Neunter zählen sogar zu den besten Zehn in Deutschland.

Dresdner Neueste Nachricht - Rolf Becker

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Blasewitz unterliegt im Sachsen-Derby

Im Spitzenspiel der Hallentennis-Oberliga der Männer musste Blau-Weiß Blasewitz in der heimischen Halle Hepkestraße gegen den Leipziger TC eine 2:6-Niederlage einstecken. Damit gelang es den Männern um Sachsens Rekordmeister Christian Haupt auch im fünften Anlauf in Folge nicht, den Spieß gegen den größten sächsischen Rivalen umzukehren.

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Brisantes Sachsen-Derby für Blasewitzer

Blau-Weiß Blasewitz ist unbestritten die Nummer eins im sächsischen Tennis. Doch das konnten in der Wintercup-Saison in der Halle bisher nur die jungen Frauen mit vier Titelgewinnen in Folge bestätigen.

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Talente bleiben hinter den Erwartungen zurück

Schon gemessen an der Zahl der Teilnehmer war Sachsen bei der 41. Deutschen Hallentennis-Meisterschaft der Junioren so schwach vertreten wie schon lange nicht. Diesmal startete mit den Blasewitzern Emily Welker und Paul-Philipp Schön nur ein Duo, vor einem halben Jahr war es bei den Titelkämpfen im Freien noch ein Quartett.

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Sechs Blasewitzer unter den besten 500 Spielern der Welt

Dresden. Am Ende des Tennisjahres können die für Blau-Weiß Blasewitz in der 2. Bundesliga der Herren bzw. 3. Liga der Damen spielenden Dresdner Asse vielfach mit Genugtuung auf die von der ATP bzw. WTA herausgegebenen Weltranglisten schauen. Bei den Herren nehmen sechs Blasewitzer einen Platz unter den besten 500 der Welt ein.

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Dresdner Tennistalente gehen leer aus

ESSEN. Die riesige 16-Felder-Halle in Essen war Treffpunkt der Tennis-Talente zu den 41. deutschen Hallenmeisterschaften der Junioren. Schon hinsichtlich der nur zwei Teilnehmer aus dem Freistaat zählte Sachsen bei diesen Titelkämpfen zu den am schwächsten vertretenen der 18 deutschen Landesverbände.

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Dresdner Derby beim Hallentennis-Wintercup

DRESDEN. Beim Hallentennis-Wintercup kommt es heute ab 17 Uhr in der Herren-Oberliga in der Proschwitzer Halle zum Derby des ESV Dresden gegen den SV Dresden-Mitte. Beide Mannschaften sind mit Niederlagen in die Saison gestartet.

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